Zeltlager 2016

  • Auch in diesem Jahr vergingen die 12 Tage wie im Flug. Es war eine sehr schöne Zeit, in der 52 Teilnehmer, 19 Mitarbeiter und 5 Küchendamen und -herren in die Zeit der Ritter abtauchten.

    Das Ritterlager begann am 07.08. mit dem obligatorischen Lagerstartgottesdienst, in dem der unglaubliche Fischzug sehr anschaulich dargestellt wurde. Bereits hier konnten die Teilnehmer und alle übrigen Gottesdienstbesucher darüber staunen, welches Wunder Jesus für Petrus vollbracht hat, indem er ihm einen unglaublichen Fang ermöglichte. Im weiteren Verlauf des Zeltlagers hörten die Teilnehmer in 5 verschiedenen Bibelarbeiten von weiteren Personen, die Jesus getroffen und mit ihm etwas erlebt haben. In jeder Bibelarbeit hatten die Teilnehmer die Gelegenheit Jesus (noch besser) kennen zu lernen und auch etwas für das eigene Leben mitzunehmen.

    Zusätzlich dazu gab es morgens am Lagerkreuz und abends am Lagerfeuer einen weiteren geistlichen Impuls in Form einer Andacht. Dabei ging es in diesem Jahr ausschließlich um Bibelstellen aus dem Buch der Sprüche, die sehr anschaulich und mit Alltagsbezug vermittelt wurden.

    Nach dem Startgottesdienst ging es dann also auf große Fahrt nach Niederheckenbach. Dort angekommen wurden die (noch) Pagen in die verschiedenen Burgen aufgeteilt und konnten sich einrichten, bevor die Neuankömmlinge in den Ritteralltag starteten. Im Alltag gab es viele Herausforderungen zu meistern. Dazu gehörten das Management der Ausrüstung, das Instandhalten (und teilweise auch das Wiederfinden) der eigenen Essensutensilien, das Aufräumen der Burgen und nicht zuletzt die Körperpflege. Der eine oder andere angehende Ritter stieß dabei bereits an seine Grenzen. Es muss jedoch jedem einzelnen zugute gehalten werden, dass sie das eigentliche Ziel des ganzen Unterfangens nicht aus den Augen verloren haben.

    Dieses bestand natürlich darin, den heiligen Gral zu finden, nach welchem es unseren König Arthur so sehr verlangte. Dabei legten die 52 Teilnehmer erstaunliche Fähigkeiten an den Tag. Ob bei der Gestaltung des Lagers, beim mittelalterlichen Sportturnier, beim Kreuzzug, beim Gauklerabend oder auch wenn es "nur" um reines Wissen ging, waren alle stets motiviert und mit Eifer dabei. So ist es nicht verwunderlich, dass das Rätsel um den Gral schlussendlich gelöst werden und unser König zufrieden die Heimreise antreten konnte.

    Doch nicht all unsere Bemühungen drehten sich um das Finden des Grals. Immer wieder gab es auch die Möglichkeit seine Zeit selbst zu gestalten, das gute Wetter zu genießen, sich im Schwertkampf zu üben, sich sportlich zu betätigen oder andere Dinge zu tun, an denen man Freude findet.

    Auch das abendliche Sitzen und Singen am Lagerfeuer diente nicht wirklich der Gralssuche, durfte aber trotzdem nicht fehlen. In diese Kategorie fällt auch der allseits beliebte Frühsport, der jedoch von einigen Teilnehmern nur mit mäßiger Begeisterung ausgeführt wurde.

    Es war eine schöne Zeit, in der wir häufig die Sonne genießen, eine tolle Gemeinschaft haben und viele actionreiche, aber auch ruhige Zeiten zusammen verbringen konnten. Herzlichen Dank an alle, die einen Beitrag zu diesem Zeltlager geleistet haben. Dazu gehören nicht nur die Lagerleitung und die Mitarbeiter, sondern auch das Küchenteam, welches sich mal wieder selbst übertroffen hat, die Kinder, die ein entspanntes Zusammenleben erst ermöglichten, die Eltern, die uns ihre Kinder anvertraut haben, und alle, die sich sonst noch eingebracht haben.

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