Zeltlager 2017

  • Nach Tagen voller Kisten packen, Material sammeln, Autos, LKW und Anhänger beladen und letzte Pläne schmieden starteten wir am 07.07.2017 um ca. 16:30 Uhr Richtung Hofgeismar, um das diesjährige Zeltlager vorzubereiten und alles Notwendige aufzubauen. Das Wetter war super und es herrschte gute Laune und Vorfreude. Auch unsere Ankunft in Hofgeismar tat der Stimmung keinen Abbruch, denn Haus und Platz waren sehr groß und in einem guten Zustand und auch die Hausverwalterin Frau Patzig war sehr nett. Nachdem alle angekommen waren, wurde noch schnell etwas gegessen und dann ging es ins Bett, um Kräfte für die nächsten beiden Tage zu sammeln, in denen wir viele Kilogramm Material geschleppt und viele Zelte aufgebaut haben.

    Währenddessen fand auch im Westerwald in vielen Häusern das große Packen statt. Am Sonntag, den 09.07.2017 reisten dann alle Teilnehmer mit ihren Familien nach Hof, um das Zeltlager mit dem alljährlichen Lagerstart-Gottesdienst zu beginnen. Bereits hier lernten die Teilnehmer Paulus kennen, der uns auch im weiteren Verlauf des Zeltlagers in den Bibelarbeiten und Andachten begleiten sollte und über den wir sehr viele und Interessante Dinge erfuhren.

    Nach dem Startgottesdienst ging es auch für die 52 Teilnehmer und die übrigen Mitarbeiter los Richtung Hofgeismar. Dort war mittlerweile alles vorbereitet und wir Mitarbeiter warteten schon gespannt auf die Ankunft der Teilnehmer, die gegen 13:30 Uhr erfolgte. Die anschließende Zelteinteilung und der Einzug in die Zelte waren der Beginn eines 12-tägigen Römer-Abendteuers.

    Es folgten sehr schöne Tage mit viel Freude und abwechslungsreichem Programm. Es wurden Spiele gespielt, im Freien gekocht und gegessen, Sport getrieben, ein Feldzug durchgeführt, die Therme besucht, eine Olympiade absolviert und natürlich viel gelacht. Doch nicht nur auf körperlicher Ebene waren wir Römer sehr aktiv. Auch auf geistiger, kreativer und handwerklicher Ebene konnten wir unser Können unter Beweis stellen. So wurde unter anderem ein ca. 4m hoher Limesturm gebaut, der uns in Überfallnächten gute Dienste geleistet und in der Freizeit viel Spaß bereitet hat.

    Bei all den Aktivitäten durfte natürlich auch der Kern der Sache nicht vergessen werden: Gott. So hörten wir in den Bibelarbeiten viele Geschichten aus dem Leben von Paulus und beschäftigten uns an den geistlichen Abenden mit Dankbarkeit und damit, wie es möglich ist Gottes Vergebung zu erlangen. In den Morgenandachten, die wir meistens unter dem Lagerkreuz abhielten, hörten wir ebenfalls viel über Dankbarkeit und in den Abendandachten, die häufig am Lagerfeuer gehalten wurden, betrachteten wir verschiedene Weisheiten, die Paulus in seinen Briefen niedergeschrieben hat.

    Einzig das Wetter hat nicht immer mitgespielt. So mussten wir das ein oder andere Unwetter und leider auch 2 Tage Dauerregen über uns ergehen lassen. Davon lassen sich echte Römer jedoch nicht die Laune verderben und so ging das Lagerleben auch in den Schlechtwetterperioden seinen gewohnten Gang. Zitat eines Teilnehmers: „Ich finde das mit dem Matsch eigentlich ganz lustig.“

    Glücklicherweise besserte sich das Wetter an den letzten beiden Tagen wieder deutlich, so dass wir unser Abschlussfest unter freien Himmel feiern konnten und auch beim Abbauen alles trocken und sauber einpacken konnten.

    Nach einem Abbau-Kraftakt starteten die Teilnehmer und einige Mitarbeiter dann um ca. 12:00 in Richtung Heimat, während wir übrigen Mitarbeiter und auch einige extra angereiste Helfer den Rest des Lagers abbauten. Wir erreichten dann gegen 20:00 Langenbach, wo uns bereits weitere helfende Hände erwarteten, um LKW, Kirchenbus und Anhänger auszuladen. Gegen 22:30 Uhr kamen wir dann total erledigt, aber glücklich und mit tollen Erinnerungen wieder zu Hause an.

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